23.9 bis 26.9.

23.9.

Heute letzter Tag in Indien und Grenzübertritt nach Nepal. Nach einer regnerischen Nacht war es am Morgen schön und es ging zunächst 1000 m hinunter in die dem Himalaya vorgelagerte Tiefebene. Nach 5 Wochen Auf und Ab und ununterbrochenen Kurven war es ein Genuss mal eine größere Strecke geradeaus und ohne Steigung zu fahren. Dafür wurden die Städte, die Straßen und damit der Verkehr auch größer aber noch erträglich. Nach 120 km erreichten wir einen großen Fluss, die Grenze nach Nepal. Über die große Brücke bewegten sich zahlreiche Menschen, vermutlich Nepalis, die in Indien sich mit Waren versorgen, und diese dann in Nepal verkaufen. Viele, vor allem Frauen, schoben unter größter Anstrengung total mit Waren überladene Velos Richtung Grenze. Die Grenzformalitäten waren vergleichsweise gering und und nach einer Stunde waren die Visas abgestempelt wir waren in Nepal.

Noch in den Bergen

Wilde Wälder und ebene Straßen im Tiefland

Letzte Begegnungen in Indien

Kleiner Grenzverkehr

24.9.

Heute flache 150 km durch die sehr feuchte Tiefebene, die dem Himalaya zu Füssen liegt. Es hat überall Wasser, Brücken über kleine, große und sehr große Flüsse, kleine und größere Dörfer, Reisfelder, Teiche mit Seerosen, tropische Wälder und riesige schwarze Wasserbüffel. Also 6 Stunden lockeres Treten und ich war am am Ziel. Hier in Nepal sind die Leute noch freundlicher als in Indien, überall rufen Sie einem zu, winken und fragen, wo man herkommt und wo man hinfährt. Nepal scheint aber auch deutlich ärmer zu sein, man sieht mehr ärmlichste Hütten und die Leute sind deutlich schlanker als in Indien.

Gelegentlich ist mal eine Kuh auf der Straße

Beim Gras einsammeln

Beim Gras Transport

On the road

25.9.

Heute Ruhetag. Da wir aber in einem Nationalpark sind, habe ich mich für für ein paar Aktivitäten entschlossen und zwar ein halber Tag auf einem kleinen Schlauchboot einen Fluss hinunter und ein halber Tag trecken und Tiere beobachten. Los ging’s morgens um 7, zurück waren wir vollkommen verschwitzt nach 18:00. Also nicht wirklich ein Ruhetag. Aber immerhin haben wir ein paar schöne Vögel gesehen, ein Krokodil und sogar ein richtiges Rhinozeros, das wir aus sicherer Entfernung von einem kleinen Aussichtsturm fressen sehen konnten. Von den anderen hier lebenden großen Tieren wie Tigern und Elefanten gab es zum Glück nur Spuren im Schlamm und an den Bäumen.

Auf dem Fluss

Gräser wie feine Federn

Im hohen Gras

Beim Rechnen lernen

26.9.

Heute nur 70 km zu einem größeren modernem Hotel, das zwar neben einer kleineren Stadt aber von dieser entfernt mitten in den Feldern liegt. Es nennt sich Central Plaza, was wohl eher auf die Hoffnung auf eine baldige Entwicklung und Ausdehnung des Städtchens zurück zu führen ist, denn auf seine zentrale Lage.

Beim Frühstück

Freundlicher Bauer

Das Velo im lokalen Einsatz

Beim Ernten und Beladen

Fischerinnen

Für Schwertransporte

Vor einer Schule

Leichttransporte

3 Kommentare zu „23.9 bis 26.9.

  1. Lieber Frieder
    Wie immer beglückst Du mich/uns mit satten Farben und eindrucksvollen Momentaufnahmen! Und diese Improvisationsgabe beim Beladen der Fahrräder…
    Ich bin noch bis Samstag auf einer Gleitschirmreise durch Armenien und geniesse die weiten Landschaften, die freundlichen Menschen sowie Flüge, welche noch viele weitere Horizonte erahnen lassen.
    Ganz herzlich,
    Thierry

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  2. wow …..danke für den spannenden informativen text und die wunderschönen und eindrücklichen pics ! deine arbeit auf dem velo bewundere ich sehr – bist halt schon ein velojunkie ………freue mich auf weiteres und dir wünsche ich gute beine ……..

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  3. Lieber Frieder, Wie schaffst Du es nur all diese wunderschönen Fotos zu machen und dann auch noch „es bizzeli velofahre“? Einfach fantastisch. Dieser Beitrag war wieder ein totaler Aufsteller!!!!
    Vielen Dank, liebe Grüsse und weiter so.
    Beat

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